Die tibetanische Massage
In der tibetianischen Medizin gilt die Massage als eine sogenannte "sanfte" Behandlungsform. Die Massage wirkt präventiv und gesunderhaltend und kann die Ballance der drei Körperenergien (RLUNG, MKHRIS-PA, BAD-KAN) erhalten bzw. wieder herstellen.
Neben der sog. "Langstrich-Massage", der "Warmen Handballen-Massage" und der "Bewegenden Muskel-Massage" steht im Mittelpunkt tibetianischer Massageformen die Energiepunktmassage. Sie kennt an die 100 verschiedene druckempfindliche Stellen am Körper, welche in Abhängigkeit der zu diagnostizierenden Symtome durch sanfte Fingerzirkelungen unter Verwendung von besonderer Massagepaste und Sesamöl bearbeitet werden.
Energiepunkt-Beispiele:
- Handflächenmitte - bei Ängsten und Übergewicht
- Augenwinkelpunkte - bei Müdigkeit und bestimmten Augenerkrankungen
- Untere Ellenbogenpunkte - bei Verstopfungen
