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Allgemeine Vorbereitung

Da die Massage Körper und Geist entspannen soll, ist eine Vorbereitung, welche eine vertrauensvolle Atmosphäre schafft und das notwendige Equipment bereitstellt, unverzichtbar.

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Das richtige Rüstzeug

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Die Atemmassage

Die Atemmassage, gängiger mit den Begriffen Atemübung oder Atemtherapie bezeichnet, ist im medizinischen Bereich als ein physiotherapeutisches Behandlungsverfahren bekannt.

Ziel ist es regelmäßig die Atmung zu erleichtern, das Lungenvolumen auszuschöpfen bzw. zu erhöhen, die Lungenarbeit an sich zu fördern, Atmungswahrnehmung und –steuerung zu verbessern sowie mittelbar auch Entspannungstechniken zu unterstützen.

Bedarf besteht bei der Erkrankung der Atemwege, bei Skeletterkrankungen, in Vorbereitung und als Regeneration im Anschluß an eine Operation, bei der Schwangerengymnastik und als Prophylaxe allgemein. Die Atemmassage kann funktionelle Einschränkungen der Atemwege, der Stimmbänder, des Herz-Kreislaufsystems und der Verdauung beseitigen helfen. Darüber hinaus können Verspannungen gelöst und Haltungsschäden beseitigt werden. Sie findet Anwendung bei Stressbewältigung und Linderung seelischer Störungen.

Sie umfasst:

(a) Atemschulung und –gymnastik, wie z.B. Dehnungsübungen, Hustentechniken und Atmen gegen Widerstand, (b) die physikalische Therapie, wie z.B. Abklopfen und Vibrationen sowie (c) die technisch-pharmakologische Therapie, wie z.B. apparativ unterstützte Inhalationen
Der Atem bzw. wie man atmet, kann für den aufmerksamen und geschulten Beobachter auch ohne Messung von Lungenvolumen und Analyse der Atemluftzusammensetzung sehr aufschlussreich sein. Es können Krankheiten und oder Verhaltensmuster des „Atmenden“ abgeleitet werden.
Es gibt inzwischen auch Angebote für prophylaktische Atemmasagen für „Nicht-Kranke“. Hier werden u.a. auch Stimmenklang und –volumen sowie unbewusste im psychosomatischen Bereich begründete Atemrytmusstörungen in den Blickpunkt der Behandlung gerückt. Ziel ist es sich seinem Atem bewusst zu werden, ihn zu regulieren und „richtiges“ Atmen zu erlernen. Üblich ist das Training in Gruppen einmal wöchentlich.
Es wird empfohlen, die Atemtherapie nur von psychotherapeutisch ausgebildeten und erfahrenen Fachkräften durchführen zu lassen. Die Atemtherapie darf nicht angewendet werden bei schweren psychischen Erkrankungen. Für den Bereich der „Gesunden“ können diese Einschränkungen getrost lockerer gesehen werden. Atemübungen werden beispielsweise regelmäßig bei bestimmten Sportarten eingesetzt und sind essentieller Kernbestandteil der meisten Entspannungstechniken.